Drittes Projekt in Tansania

Dezember 2012

Das Hostel in Mädchenhostel in Mitundu nimmt Formen an. Trotz Regenzeit konnten große Fortschritte erziehlt werden. Die Bodenplatte wurde fertiggestellt die ersten Mauern des Haupttraktes wurden errichtet!

Hard core placing

oversite concrete

Column and walling

Column and walling 2

Toilets and bathroom

the last stage (23.12.12)

 

 

 

 

 

 

 

Mädchenheim

 

Der Förderverein “Lights of Africa” wird demnächst sein drittes Projekt in Tansania angehen.  Nach der Fertigstellung einer Schutzmauer um die neue Missionsstation in Lupa (2010) und dem Bau eines Wirtschaftsgebäudes in Vikindu (2011) folgt nun als drittes und bisher größtes Vorhaben die Errichtung eines Mädchenheimes in Mitundu – in unmittelbarer Nachbarschaft der ersten sowie größten Missionsstation der Barmherzigen Schwestern, mitten im Busch und im Herzen Tansanias.
In Mitundu führt der Orden seit einiger Zeit mit großem Erfolg einen Kindergarten wie auch eine Grundschule: Schülerinnen und Schüler der letzten Klasse im Pflichtbereich rangieren   beim Abschluss stets unter den „top ten“ von ganz Tansania.

Diese Vorzugsergebnisse haben  das Unterrichtsministerium in Dar es Salam letztlich dazu bewogen, die Barmherzigen Schwestern auch mit der Führung einer „secondary school“ (Sekundarschule) zu betrauen, die im Umkreis von 200 km die einzige weiterführende Schule darstellt. Das bedeutet Anerkennung und Ehre, vor allem aber Verantwortung und großen finanziellen Aufwand. Damit so eine Oberschule  von möglichst vielen Jugendlichen besucht werden kann, wird sie in ein  „school-village“ eingebettet, d.h. in ein „Schuldorf“, das auch ein Heim für Mädchen und eines für Buben, Küche und Mensa,  Bibliothek und Sportplätze sowie Lehrerwohnungen vorsieht. Um Größe und Lage der einzelnen Gebäude festzulegen, musste beim Ministerium ein entsprechender „masterplan“ eingereicht werden.
Voraussetzung für den Baukomplex ist die Wasserversorgung. Diese wurde von der Caritas in Bozen übernommen und wird im Laufe des Jahres fertig gestellt sein. Das Schulgebäude (fürs erste 6-klassig) konnte großteils durch einen privaten Spender und Eigenleistungen  errichtet werden. Absolute Priorität hat nun das Mädchenheim: Es soll – wenn einmal vollständig ausgeführt – 300 bis 400 Sekundarschülerinnen eine sichere Unterkunft ermöglichen. Auch wenn sich die Bauzeit über einige Jahre erstrecken wird, kann der Förderverein das Vorhaben nicht allein aus eigenen Kraft verwirklichen: Daher hat er sich auch um die Unterstützung durch das Land Südtirol bemüht und bereits zugesichert bekommen. Mit einer Reihe von Benefizveranstaltungen und anderen Aktionen versucht der Verein, seine finanziellen Mittel aufzustocken. Eine weitere Ressource stellt die Eigenleistung dar. Sie wird in zweifacher Hinsicht erfolgen: Arbeiter der Missionsstation werden zusammen mit Südtiroler Fachkräften, die frei- willigen Einsatz leisten wollen, in Bereichen wie der Tischlerei, der Elektrizität, der sanitären Anlagen usw. tätig werden. Es gehört zur Überzeugung aller, die innerhalb des Vereins tätig werden, dass aus gemeinsamem Tun ein wertvolles Voneinanderlernen entsteht.
Die Planung des Hostels haben dankenswerter Weise Frau Architektin Johanna Lee und Ing. Enrico Lee aus Meran übernommen.

Auf der Baustelle

Wirtschaftsgebäude

Kind mit Teller Reis

Sr. Relinde beim Butter machen